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Die Herausgabe der Broschüre "Unsere Gewässer - FORSCHUNG TUT NOT" im Jahr 2004 durch die HTG zusammen mit der DGGT stellte eine erste Etappe zur Förderung von Forschung und Entwicklung dar. Als nächste Etappe wurde im Beitrag von Dücker und Oumeraci (siehe HANSA Heft Nr. 2, Jg. 143, 2005) die verteifte Ausarbeitung der Themen aus Sicht der HTG und DGGT angekündigt.

Diese Arbeiten wurden bereits in verschiedenen Ausgaben der HANSA veröffentlicht. Darauf aufbauend haben die Hafentechnische Gesellschaft e.V. (HTG) und die Deutsche Gesellschaft für Geotechnik e.V. (DGGT) Anfang 2010 die gemeinsame Dokumentation „Unsere Gewässer – Forschungsbedarf aus Sicht der Praxis“ vorgestellt (HTG/DGGT, 2010).

Die darin beschriebenen Forschungsschwerpunkte stellen die ganze Bandbreite der zentralen Herausforderungen in Forschung und Entwicklung aus dem Blickwinkel der HTG und DGGT dar und verstehen sich in einzelnen Fragestellungen und weiter zu entwickelnden Methoden zum Teil als neuartige Ansätze und andererseits als komplementäre ingenieurwissenschaftliche Beiträge zu bereits initiierten bzw. etablierten Vorhaben und Initiativen heraus, welche insbesondere die Bereiche Küsten- und Sturmflutschutz, Hafenbau und Seeverkehrswasserbau in den Vordergrund stellen.

Mit Vorliegen und Verbreitung der gemeinsamen F&E Strategie "Unsere Gewässer - Forschungsbedarf aus Sicht der Praxis" von HTG und DGGT werden u.a. folgende Grundlagen geschaffen:

  • Interne Darstellung der technisch-wissenschaftlichen Fachexpertise und Bandbreite der Betätigungsfelder für die Mitglieder der HTG und DGGT.
  • Schaffung von Transparenz und vergrößerter Sichtbarkeit in der Wahrnehmung der Aktionsfelder und Forschungsbedarfe der HTG und DGGT; insbesondere vor den Großforschungseinrichtungen des Bundes und anderer Fachverbände.
  • Analyse und Begründung von Forschungsbedarfen aus Sicht der Praxis und damit Anregung zur Initiative und Umsetzung von Förder- und Forschungsrahmenprogrammen bei öffentlichen Zuwendungsgebern, vor allem Darstellung von komplementären Forschungsaktivitäten und ingenieurwissenschaftlichen Beiträgen aus der Arbeit der beiden Fachgesellschaften.
  • Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Fachexpertise der HTG und DDGT sowie Schaffung einer medial breiteren und nachvollziehbaren Präsenz mit dem Schwerpunkt der Darstellung aktueller, gesellschaftsrelevanter Herausforderungen.

Unter Mitwirkung von Prof. H. Schüttrumpf (RTWH-Aachen) und Prof. T. Schlurmann (Leibniz Uni Hannover) und weiteren Repräsentanten der Deutschen Küstenforschung und -verwaltung wird momentan ein neues Forschungsrahmenprogramm "Agenda Küstenforschung Nord- und Ostsee (2010-15)" entwickelt, welches im Rahmen des BMBF-Förderschwerpunkts "FoNa II - Forschung für nachhaltige Entwicklungen" Berücksichtigung finden wird.

Einzelne priorisierte Forschungsschwerpunkte aus der F&E Strategie "Unsere Gewässer - Forschungsbedarf aus Sicht der Praxis" von HTG und DGGT finden darin Eingang und werden im weiteren Verlauf zu Förderprogrammen ausgeschrieben.


     
  Letzte Aktualisierung: 16.07.2010  
 
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