Junge HTG

HTG Workshop

10 Jahre Workshop der Jungen HTG

1,5 Jahre Vorbereitung seitens der Jungen HTG wurden erfolgreich sichtbar: Am 24.11.2016 bot der 6. Workshop der Jungen HTG in Wismar unter idealen Rahmenbedingungen die Gelegenheit zum Netzwerken und jede Menge Informationen zum Karriereweg im Hafen- und Wasserbau.

Bereits am Vortag begaben sich 50 Teilnehmer zur Baustellenexkursion auf das Gelände des Seehafens Wismar. Exkursionsziel war die laufende Erweiterungsbaustelle des Seehafens, welcher um vier Hektar wächst und 332 Meter neue Kaianlagen erhält. Das planende Büro Inros Lackner SE, in Wismar repräsentiert durch Tobias Günzl sowie das ausführende Unternehmen Ed. Züblin AG repräsentiert durch Ralf Mertz und Martin Rehders bot der Gruppe einen facettenreichen Überblick über die Baumaßnahme. In zwei Gruppen wurde sowohl Theoretisches in fachlichen Präsentationen wie auch ein aktueller Einblick in die Baustelle vor Ort vermittelt. Das begeisterte Feedback der Gruppe bot den besten Auftakt für die 1,5 Workshoptage und sorgte für reichlich Gesprächsstoff beim Come-Together-Abend.

Der Come-Together-Abend bekam den Charakter eines Klassikers. Über 100 Teilnehmer fanden sich im Brauhaus am Lohberg, direkt am Wismarer Hafen gelegen, ein. Bei üppigem Buffet und reichlich Getränken wurde an den Tischen das Motto der Jungen HTG direkt umgesetzt: Netzwerken! Gemischt durch alle Alters- und Erfahrungsklassen vom Studierenden bis zum Geschäftsführer wurde auf Augenhöhe diskutiert und die persönlichen Netzwerke initiiert und ausgebaut.

Vor motiviertem und erwartungsvollem Publikum wurde am nächsten Morgen der Workshop-Tag durch die beiden Vorsitzenden der Jungen HTG Stefanie Kolbaum (HPA) und Frederik Treuel (TUHH) eröffnet. Mehr als 125 Teilnehmer waren dem Aufruf nach Wismar in die Halle am Alten Hafen gefolgt und erwarteten ein interessantes Programm unter dem diesjährigen Motto „Im Labyrinth der Möglichkeiten“.

Den Auftakt machte eine vielseitig besetzte Podiumsdiskussion. Diskutiert wurde aus fünf Perspektiven der Einstieg in den Beruf als Bauingenieur.

90 Minuten diskutierten die fünf Vertreter von Ingenieurbüros, Baufirmen, Universitäten und Terminalbetreibern unter der Leitung von Hartmut Tworuschka (Fichtner Water & Wind GmbH) zum Thema „Zukunftsmusik: Meine Erwartungen an die ersten Jahre im Beruf“. Nicht wenigen Studierenden und Absolventen dürfte ein Stein vom Herzen gefallen sein, dass der Abschluss als „Bauingenieur“ alle Wege offenhält und jeder am Anfang mit kleinen Schritten starten musste.

Als gute Tradition wurden auch in diesem Jahr drei herausragende Arbeiten aus dem Bereich des Wasserbaus durch den Förderpreis der Stiftung Deutscher Küstenschutz prämiert. Dr. Stefan Schimmels beglückwünschte die würdigen Preisträger.

Der Nachmittag des Workshops begann mit einem Vortrag von Friedrich Tönnies (Seehafen Wismar GmbH) über den Seehafen Wismar und dessen Logistik. Im Anschluss wurde unter der Leitung von Chairman Uwe Lemcke (Inros Lackner SE) die Postersession eröffnet. Sechs Poster mit Berichten aus aktuellen Projekten unter der Überschrift „Die Hansestadt Wismar und die Ostsee“ wurden angeboten. In vier Umläufen à 15 Minuten konnten sich alle Teilnehmer die Poster in kleinen Gruppen von den Vortragenden vorstellen lassen. In diesem Format konnten Fragen ganz direkt platziert und diskutiert werden. Bis in die Kaffeepause hinein standen die Vortragenden Rede und Antwort zu ihren Postern, Projekten und Karrierewegen.

Das Finale des Workshoptages wurde durch drei Vorträge unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph Heinzelmann (BAW) eingeläutet. Drei junge Ingenieurinnen und Ingenieure gaben ganz persönliche Einblicke in ihren bisherigen Lebensweg. Nicht immer ist geradeaus der Weg, der zum eigenen Ziel bzw. Erfolg geführt hat. Wie vielfältig der Weg in die Wunschbeschäftigung sein kann und wie Träume und Pläne sich mit der Realität und Familiengründung vereinbaren lassen, erfuhren die Zuhörer aus drei ganz verschiedenen Biografien.

Unter dem Motto „Karrieren werden in Netzwerken gemacht“ hatten am Ende der Veranstaltung zahlreiche Visitenkarten den Besitzer gewechselt und neue Eindrücke und Kontakte die Teilnehmer bereichert. Fazit des Organisationsteams seitens der Jungen HTG: Ziel erreicht!

All das wäre ohne die Unterstützung aller Vortragenden, der Sponsoren und zahlreichen und engagierten Organisatoren nicht möglich gewesen. Unser ausdrücklicher Dank gilt allen aktiven Beteiligten und Unterstützern.

Die Junge HTG bedankt sich ebenso bei allen Teilnehmern für diesen gelungenen 6. HTG Workshop. Wir freuen uns bereits jetzt, Sie auch auf unseren zahlreichen Veranstaltungen 2017 wieder zu begrüßen.

 

Ihre Junge HTG


Einblicke HTG Workshop 2016