sonstige Veranstaltungen

FORUM HTG Deutsches Engagement im Tiefseebergbau?

14.11.2019

Hamburg Port Authority, Neuer Wandrahm 4, 20457 Hamburg, Raum 4_5_01 Kleiner Sitzungssaal

HTG Mitglieder: 0,- Euro Nichtmitglieder: 15,- Euro

Abendveranstaltung 18:00 Uhr bis ca. 21:00 Uhr

In der vergangenen Dekade hat die Bundesrepublik Deutschland die Forschung und Entwicklung für den Tiefseebergbau mit etwa 50 Mio. € gefördert. In diesem Zusammenhang wurden auch Explorationslizenzen für polymetallische Knollen (Manganknollen) und Massivsulfide erworben. Die deutschen Lizenzgebiete umfassen insgesamt 85.000 km2, verteilt auf zwei Areale mit 17.000 km2 im zentralen Bereich und 58.000 km2 im Osten des sogenannten pazifischen Manganknollengürtels (Clarion-Clipperton-Zone) sowie ein ca. 10.000 km2 großes Gebiet südöstlich von Madagaskar mit hydrothermalen Sulfiderzen (Massivsulfiden).


Mit Blick auf die besondere Struktur der für den Tiefseebergbau relevanten deutschen Unternehmenslandschaft, die mehr auf Anlagentechnik und Dienstleistung denn auf konkreten Abbau gerichtet ist, ist zu hinterfragen, ob und wie ein fortgesetztes deutsches staatliches Engagement im Tiefseebergbau sinnvoll und gerechtfertigt ist.

Zur Klärung dieser Frage ist es nicht nur erforderlich, auf die (vorhandenen) technischen Möglichkeiten des industriellen Abbaus zu blicken, sondern es gilt auch volks- und betriebswirtschaftliche Aspekte zu berücksichtigen.

Gemeinsam mit der Fa. Ramboll GmbH wollen wir einen Einblick in diese Thematik geben und freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Veranstaltungsort