Das 5. Wissenschaftsforum der HTG greift die wachsenden Herausforderungen des Küsteningenieurwesens auf, insbesondere den steigenden Meeresspiegel, zunehmenden Anpassungsdruck und die Frage, wie resiliente Küstenräume künftig gesichert werden können. Zugleich wird die sinkende Zahl von Studierenden und Fachkräften als strukturelle Herausforderung benannt, die Forschung, Planung und Umsetzung zusätzlich erschwert.
Zielsetzung
Ziel des Forums ist es, den aktuellen Stand der Diskussion sichtbar zu machen, Perspektiven aus Forschung, Verwaltung und Praxis zusammenzuführen und gemeinsam abzuleiten, wo das Küsteningenieurwesen weiterentwickelt werden muss.
Das Forum soll drei Dinge leisten: erstens den aktuellen Status quo ordnen, zweitens den Veränderungsbedarf sichtbar machen und drittens konkrete Impulse für Praxis, Lehre und Nachwuchsförderung erzeugen. Dabei steht nicht nur die fachliche Debatte im Mittelpunkt, sondern auch die Frage, wie Erkenntnisse schneller in die Praxis gelangen und wie Resilienz als Leitbegriff stärker in Ausbildung und Planung verankert werden kann. Durch die Kombination aus Vorab-Befragung, Vorträgen, Breakout-Sessions und Abschlussdiskussion entsteht ein Dialogformat mit unmittelbarem Praxisbezug.
Zielgruppen
Inhaltlich richtet sich das Forum an Fachleute aus Küsteningenieurwesen, Wasserbau, Küstenschutz, Verwaltung, Forschung und Lehre sowie an Personen mit Verantwortung für Planung, Umsetzung und Ausbildung. Damit wird ein bewusst interdisziplinärer Teilnehmerkreis aufgebaut, der unterschiedliche Sichtweisen auf Resilienz, Ressourcen und Umsetzung zusammenführt.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
5. Wissenschaftsforum der HTG
Muss das Küsteningenieurwesen in Deutschland neu gedacht werden? – Eine Einordnung
Hamburg Port Authority, Deck 1, Am Strandkai 1, 20457 Hamburg
HTG-Mitglieder: 35,- Euro; Nichtmitglieder: 55,- Euro, Studierende: kostenfrei
